Wie kann ich mit meinem Angehörigen kommunizieren, wenn er oder sie an Demenz leidet?



 

Demenz ist ein Thema, das immer häufiger in den Medien auftaucht. Es ist eine Erkrankung, die immer mehr Menschen betrifft, da die Lebenserwartung steigt. Die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Demenz ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die zu ...

 

1. Wer ist betroffen? 2. Wie verändert sich die Sprache? 3. Wie kann ich die Sprache an die Veränderungen anpassen?

4. Was sollte ich vermeiden? 5. Wo kann ich Hilfe bekommen?

 

1. Wer ist betroffen?

Demenz ist ein Thema, das immer häufiger in den Medien auftaucht. Es ist eine Erkrankung, die immer mehr Menschen betrifft, da die Lebenserwartung steigt. Die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Demenz ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die zu einer langsamen, aber stetigen Verschlechterung der kognitiven Funktionen führt.


Die Betroffenen haben Probleme mit dem Gedächtnis, der Sprache, der Orientierung und dem Denken. Im Laufe der Zeit können sich die Symptome verschlimmern und die Betroffenen können zunehmend pflegebedürftig werden. Angehörige von Menschen mit Demenz stehen vor einer besonderen Herausforderung. Sie müssen sich nicht nur mit der Erkrankung ihrer Lieben, sondern auch mit den Veränderungen in der Beziehung und den kommunikativen Schwierigkeiten auseinandersetzen.


Viele Angehörige von Menschen mit Demenz sind nicht sicher, wie sie mit ihren Lieben kommunizieren sollen. Die Krankheit verändert nicht nur das Verhalten, sondern auch die Fähigkeit, sich auszudrücken. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Demenz nicht nur eine Erkrankung des Gehirns ist, sondern auch eine Krankheit des Körpers. Dies bedeutet, dass die Krankheit nicht nur die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigt, sondern auch die Fähigkeit des Körpers, sich auszudrücken.



2. Wie verändert sich die Sprache?


In der zweiten Phase der Demenz, verändert sich die Sprache der Patienten in Bezug auf Grammatik, Wortwahl und Aussprache. Dies kann sich auf die Kommunikation mit demenzkranken Menschen auswirken, da sie möglicherweise Schwierigkeiten haben, sich zu verständigen. Angehörige sollten versuchen, die Sprache der Patienten zu verstehen und sich anzupassen, um die Kommunikation zu verbessern.



3. Wie kann ich die Sprache an die Veränderungen anpassen?


Die Sprache ist eine der ersten Fähigkeiten, die bei einer Person mit Demenz beeinträchtigt sind. Wenn Sie mit jemandem kommunizieren, der an Demenz leidet, ist es wichtig, die Sprache an die Veränderungen in seinem Zustand anzupassen. Dies wird Ihnen helfen, die Kommunikation zu verbessern und die Beziehung zu stärken.

Einige Tipps, wie Sie die Sprache anpassen können:

  • Sprechen Sie langsamer und deutlicher.

  • Verwenden Sie einfache Sätze und Wörter.

  • Vermeiden Sie Nebensätze.

  • Wiederholen Sie häufig Informationen.

  • Fragen Sie nach dem Verständnis.

Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass die Krankheit die Kommunikation nicht verhindert, sondern nur erschwert. Vermeiden Sie es, die Aufmerksamkeit des Patienten zu fordern. Stattdessen können Sie ihm oder ihr Zeit und Raum geben, um zu antworten. Bleiben Sie ruhig und gelassen, auch wenn die Situation frustrierend erscheint.



4. Was sollte ich vermeiden?


Während der Krankheit können sich die Persönlichkeit und das Verhalten des Patienten ändern, was für Angehörige schwer zu verarbeiten sein kann. Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt, um das Leben mit Demenz so angenehm wie möglich zu gestalten.


Eine Person mit Demenz kann sich in vielerlei Hinsicht verändern. Angehörige müssen oft lernen, die Bedürfnisse und Verhaltensweisen ihrer Angehörigen zu verstehen und anzupassen. Während einige Verhaltensweisen sich im Laufe der Zeit verbessern können, können andere sich verschlechtern. Es ist wichtig zu wissen, was man bei der Kommunikation mit einer Person mit Demenz vermeiden sollte. 1. Vermeiden Sie es, die Person mit Demenz zu korrigieren. 2. Vermeiden Sie es, die Person mit Demenz zu unterbrechen. 3. Vermeiden Sie es, die Person mit Demenz zu fragen, ob sie sich erinnern kann. 4. Vermeiden Sie es, die Person mit Demenz zu fragen, warum sie sich so verhält. 5. Vermeiden Sie es, die Person mit Demenz zu kritisieren.

6. Vermeiden sie Wörter der Macht (müssen, sollen, tun).


Diese Fallen können dazu führen, dass das Gespräch unproduktiv wird oder dass Gefühle verletzt werden. Beispielsweise könnte man sagen "Du musst dir die Zähne putzen", "Du solltest ein Bad nehmen" oder "Du musst dich anziehen". Diese Wörter können verletzend sein, weil sie den anderen dazu bringen, sich wie ein Kind zu fühlen, das von seinem Elternteil kontrolliert wird.


5. Wo kann ich Hilfe bekommen?


Demenz ist eine Erkrankung, die Angehörige und Freunde häufig allein bewältigen müssen. Die Erkrankung betrifft nicht nur den Patienten, sondern hat auch Auswirkungen auf das gesamte Umfeld. Angehörige müssen sich mit der Krankheit auseinandersetzen und lernen, damit umzugehen.

Die Erkrankung verläuft in verschiedenen Stadien. In einem frühen Stadium ist es oft noch möglich, den Patienten zu Hause zu betreuen. In einem späteren Stadium ist dies oft nicht mehr möglich und der Patient muss in eine Pflegeeinrichtung oder ein Krankenhaus eingewiesen werden.


Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach Empfehlungen für Angehörigengruppen oder andere Support-Ressourcen. Es gibt auch eine Reihe von nationalen und lokalen Organisationen, die Angehörigen von Menschen mit Demenz Hilfe und Unterstützung anbieten.

Zusätzlich zu den unten aufgeführten nationalen Organisationen gibt es in vielen Gemeinden Selbsthilfegruppen und andere Ressourcen für Angehörige von Menschen mit Demenz. Fragen Sie in Ihrer Gemeinde nach lokalen Unterstützungsgruppen oder anderen Hilfsorganisationen.

 

Schauen Sie sich auch gerne unsere 6 Kurzvideos zum Thema Demenz an:


Video 1:

Den Weg ins Vergessen gehen wir gemeinsam! Eine Demenzerkrankung ändert alles: Einer unsicher gewordenen Zukunft setzt der emotionale Film der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg eine ermutigende Botschaft entgegen.



Video 2:

Vergesslich? Demenz?? Eine genaue Diagnose ist wichtig! Alzheimer ist nur eine von über achtzig Ursachen einer Demenz. Vergesslichkeit oder Orientierungsschwierigkeiten müssen nicht in jedem Fall auf eine Demenzerkrankung hinweisen.



Video 3:

Was tun und wie Klarheit schaffen, wenn plötzlich der Verdacht DEMENZ im Raum steht? Nach einem ausführlichen Gespräch in der Hausarztpraxis bringen verschiedene Diagnoseverfahren Gewissheit.



Video 4:

Nur wenn in einer Gemeinschaft alle Bescheid wissen und Unterstützung geben, können Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gut integriert und versorgt vor Ort leben – in ihrem Dorf, in ihrem Stadtteil, in ihrem Quartier.



Video 5:

Menschen mit Demenz leben in ihrer eigenen Wirklichkeit. Dies zu erkennen und zu akzeptieren, fällt schwer. Dieser Film ermutigt zum Perspektivwechsel, ohne die Belastungen zu leugnen, die mit einer Demenzerkrankung verbunden sind.



Video 6:

Trotz Demenz kann Verständigung gelingen. Davon erzählt dieser Film in einprägsamen Bildern. Ein Perspektivwechsel, ohne die Belastungen zu leugnen, die mit einer Demenzerkrankung verbunden sind.



 

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